Was Dein Allerwertester mit Deiner Stimme zu tun hat

von | 15.02.2018 | Blog, Persönlichkeit | 0 Kommentare

Gehörst Du zu den Menschen, die oft ihren Po angespannt haben? Und vielleicht sogar zu denjenigen, denen das nicht einmal bewusst ist?

Wenn Du Deinen Hintern anspannst, spannst Du auch Deinen Beckenboden an. Umgekehrt kann man/frau jedoch die Beckenbodenmuskulatur anspannen, ohne die Pobacken mit anzuspannen. So hab ich das jedenfalls an mir selber festgestellt.

Nun was soll das Thema?
Der Beckenboden ist das Fundament für eine klangvolle und belastungsfähige Stimme. Daher solltest Du ihn „im Griff“ haben, ihn an- und entspannen, wenn es angebracht ist. Deswegen darfst Du Dich erst einmal überhaupt mit dem Beckenboden als zentrales Element für eine gesunde Stimmgebung auseinandersetzen. Erst recht, wenn Du mit Deiner Stimme nicht zufrieden bist oder gar unter dem Gefühl von Sprechanstrengung leidest.

Bitte spüre also ab sofort immer mal in Deinen Körper hinein. Spüre in den Beckenboden hinein und überprüfe, was er macht. Beckenboden? Das ist die Zone „zwischen den Beinen“ (genauer gesagt der Bereich Anus, Damm, Genitalien). Yeah! Jetzt wird’s körperlich! 🙂

Arbeit an der Stimme ist immer auch Arbeit am ganzen Körper. Denn durch Dein gesamtes körperliches Befinden und Fühlen, durch Deine Haltung, Deinen Stand, Bewegung und Deine Muskelspannung beeinflusst Du Deine Stimmgebung. Arbeit an der Stimme ist gleichzeitig auch Arbeit an der Person, an Ihren Gedanken und Gefühlen. Denn: Stimme ist Stimmung und umgekehrt. Deine Gedanken beeinflussen Deine Gefühle, Deinen Körper, Deine Ausstrahlung und Deine Wirkung.

1 – Stimme ist Körper. Dein Körper macht Deine Stimme!

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Achte möglichst darauf, dass Du Deinen Beckenboden locker machst, nicht zu sehr anspannst und vor allem in den Sprechpausen entspannst. Du bekommst so ein Gefühl von Erdung, von Standfestigkeit, von Sicherheit und Halt. Und das, obwohl Du locker – also entspannt – bist. Oder gerade deswegen. Ein echt gutes Gefühl!

In den unterschiedlichsten Situationen, bei den verschiedensten Tätigkeiten. Beim Abspülen, beim Autofahren, beim Bügeln, wenn Du am Schreibtisch sitzt, wenn Du spazieren gehst, wenn Du fernschaust und so weiter. Nutze solche Gelegenheiten, um Deinen Körper wahrzunehmen.

Halte inne und „sieh nach“, das heißt fühle in Dich hinein und spüre Deinen Beckenboden. Spüre ihn auf, erspüre und überprüfe ihn: Hast Du seine Muskeln gerade angespannt, den Bereich Anus-Damm-Genitalien ein wenig zusammengezogen? Oder ist die Zone entspannt? Bist Du insgesamt eher entspannt? Oder stehst Du die meiste Zeit unter Strom, womöglich sogar ohne dass Du es merkst? Eine gesunde Spannung ist beim Sprechen sehr wohl angesagt. Nicht zu wenig und nicht zu viel.

Leider ist uns oft gar nicht bewusst, welche Muskeln wir den ganzen Tag über und ganz speziell beim Sprechen anspannen – und oft zu sehr anspannen. Das sollte definitiv anders werden. Körperwahrnehmung und ein gutes Gefühl für den eigenen Körper sind enorm wichtig für unser eigenes Wohlbefinden und unsere Wirkung, die wir auf andere haben.

2 – Mit gutem Körpergefühl gegen Sprechanstrengung

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Wenn Du einen Vortrag oder eine Präsentation hältst oder Du Dich in einem Meeting oder wichtigen Gespräch befindest, solltest Du den Beckenboden als Basis für eine kräftige, wohlklingende und belastungsfähige Stimme in den Sprechpausen, in denen Du einatmest, entspannen. Der Beckenboden darf sich also für den Einatemstrom dehnen und öffnen. In den Sprechpausen, in denen Du durch den Mund einatmest, solltest Du alle Muskeln, die Du beim Sprechen verwendest, wieder locker lassen. Wir sprechen auf die Ausatmung und atmen in den Sprechpausen wieder ein, und zwar durch den Mund ganz entspannt bis tief in den Bauch hinunter.

„Eigentlich“ macht all das unser Körper von ganz allein, ganz automatisch, denn er ist von Natur aus auf ganz „stimmige“ Abläufe ausgelegt. Nur leider haben wir ihm das unbewusst teilweise abgewöhnt und müssen ihm und uns erst wieder zeigen, wie das völlig unkompliziert geht.

Klappt das nicht mehr so gut mit der Entspannung und der Atmung in den Bauch, so fällt es uns schwer, beim Sprechen und bei der Stimmgebung die Kraft „von unten“ – aus dem Bauch heraus und aus dem Beckenboden – zu holen. Wir spannen vielmehr zu sehr an beim Sprechen (überspannen) oder sind es ohnehin die ganze Zeit, verkrampfen im Oberkörper, beanspruchen den Brustraum für die Atmung und versuchen, Stimmklang und Lautstärke im Bereich des Kehlkopfes zu produzieren.

Und genau das ist ungut. Wir erzeugen dadurch eine große Anstrengung beim Sprechen, eine eher gedrückte und gepresste Stimme, eine höhere Stimmlage als es gesund und optimal für uns wäre, und wir können so auf Dauer nicht vernünftig laut sprechen. Die Folgen können unter anderem ein Gefühl von enormer Beanspruchung im Halsbereich sein, eine Art Kloß im Hals, Sprechanstrengung, Heiserkeit, Verspannung im Nacken, Hals und Kiefer. Kennst Du das?

Auf Dauer verursacht dies Schmerzen. Schmerzen in Deinem Körper und vielleicht auch in Deinem Geist. Und Schmerzen in den Ohren Deiner Zuhörer. Denn nicht nur, dass sich all das für Dich nicht gut anfühlt. Eine gepresste, angestrengte und zu hohe Stimme fühlt sich auch für Deine Zuhörer und Gesprächspartner nicht gut an. Auf sie wirkst Du unter Druck, hektisch, unausgeglichen. Ein souveräner und überzeugender Auftritt dagegen geht anders.

3 – Überzeugungskraft aus Deiner inneren Mitte

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Wenn Dir der oben beschriebene Teufelskreis bekannt vorkommt und auch wenn er Dir nicht bekannt vorkommt – für beide Parteien gilt: Bitte mach Dich locker! Fang an, Deinen Körper zu beobachten und stelle fest, wann Du welche Muskeln zu sehr anspannst. Beobachte Deine Pobacken – die spannen manche Menschen ganz schön oft an … ich auch ab und zu 😉 – und löse Sie, wenn sie angespannt sind. Beobachte Deinen Beckenboden und bekomme ein Gefühl dafür, dass dort auch Muskeln sind, die im richtigen Moment angespannt und dann wieder gelöst werden wollen.

Bitte sorge gut für Dich! Sorge für ein gutes Maß an Anspannung und Entspannung! Schüttele Deine Muskeln aus, bewege Dich, mach Sport, Yoga, progressive Muskelentspannung oder Spaziergänge. Fahr Dich runter, um in den richtigen Momenten in gesundem Maß wieder hochzufahren. Freunde Dich an mit Deinem Körper. Tu, was Dir gut tut. Programmiere Deine Gedanken auf positiv, damit Sie gute Gefühle in Dir erzeugen und Verspannung vorbeugen.

Beim Sprechen selbst hilft der Beckenboden, Spannkraft aufzubauen, um die Kraft für eine gesunde Stimme sozusagen „von unten“ (aus dem Bauch heraus) zu holen und nicht im Kehlkopfbereich zu erzeugen. Dazu muss er sich während des Sprechens, vor allem wenn man Lautstärke erzeugen will, zusammenziehen, also anspannen.

Dein Beckenboden ist Deine innere Mitte, Dein Zentrum. Es ist wichtig, ihn zu spüren, um auch in Dir ruhen zu können. Ruhst Du bei Deinen wichtigen Auftritten in Dir, bist Du in Deiner Mitte, so strahlst Du Souveränität, Gelassenheit und Überzeugungskraft aus: In Deinem gesamten körperlichen und stimmlichen Auftritt, sozusagen in Deiner nonverbalen und verbalen Kommunikation.

Im Stimmtraining beschäftigen wir uns genau mit solchen Themen: Mit dem Körper im Großen und Ganzen und in seinen Teilbereichen. Manche Teilnehmer sind dabei überrascht, was sie plötzlich an sich feststellen und alles entdecken, wie rund und voll sich auf einmal ihre Stimme anhören kann, wie laut sie durch etwas Übung sprechen können, ohne sich anstrengen zu müssen. Kurzum: Sie sind begeistert, welch Freude sie plötzlich verspüren, weil sie in kurzer Zeit unheimlich viel in sich erfahren, positive Veränderungen spürbar werden und ihnen klar wird, dass sie alles, was sie dafür brauchen, bereits in ihnen vorhanden ist. Welch Freude!

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Jeannine Tieling

Jeannine Tieling

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  • Beraterin und Trainerin für PR, Rhetorik und Kommunikation
  • Sprecherzieherin (Univ./DGSS)
  • Stimm- und Sprechcoach
  • Moderatorin und Sprecherin für TV, Radio und Event
  • Ausgebildete Redakteurin
  • Certified Social Media Manager (FH)
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